Digitale Fabrik in der Werkstattfertigung

Im Zusammenhang mit dem Projekt AGILITA hat das IFW die Methoden der Digitalen Fabrik auf eine typische Werkstattfertigung übertragen. Bei dieser Art der Fertigung ist es für jeden neu eingehenden Auftrag erforderlich zu überprüfen, welcher Fertigungsablauf der sinnvollste ist. Sämtliche Wechselwirkungen zwischen den Produkten, den Fertigungstechnologien sowie der Fabrik wurden digital erfasst. Die Digitale Fabrik berücksichtigt, wie sich eine Veränderung der Produktionssteuerung auf die Auslastung verschiedener Werkzeugmaschinen und die Durchlaufzeiten innerhalb der Fertigung auswirkt.
Die Auswertung der Erkenntnisse der Digitalen Fabrik geht in die Anforderungen des agentenbasierten MES von MFP ein. Ziel des Gesamtsystems ist es, die Fertigung großer, sperriger Bauteile insbesondere für mittelständische Unternehmen zu optimieren, zu automatisieren und die Informationen über Zustand und Verbleib teurer Einzelstücke zu verbessern.

Der Demonstrator auf der HMI 2012

IFW DemonstratorDas IFW präsentierte auf dem Messestand von MFP den Demonstrator, der sowohl eine Übersicht vom AGILITA–Projekt als auch die Digitale Fabrik darstellte. Die vom IFW bei Premium Aerotec eingesetzte Digitale Fabrik bildet bereits die gesamte Großteilefertigung des Luftfahrtzulieferers digital ab.
Auf der HMI 2012 konnten die Simulationen des A–MES im Zusammenhang mit der RFID–Technologie und den Möglichkeiten der Digitalen Fabrik bereits beeindrucken: „Genial ist auch die an den Mitarbeitern orientierte Produktionsoptimierung durch alternative Ablaufplanungen.”, kommentierte ein Besucher geschickt eine Funktionalität des agentenbasierten MES AptoVia.


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