Aufgaben Formulieren, Parametrieren und Geräteübertragung

Sämtliche von MFP erstellte Messgeräte und Sondermaschinen lassen sich über den Schemakonfigurator einstellen und bedienen. Die Aufgabeneinstellungen des Anwenders werden aufgezeichnet und bei Bedarf erneut abgerufen. Soll eine nur leicht modifizierte Aufgabe erstellt werden, kann die bereits formulierte geladen und angepasst werden. Wird sie unter anderem Namen gespeichert, ist in Minutenschnelle eine neue Aufgabenformulierung entstanden, deren Einstellungen aus der vorhandenen übernommen worden sind.
Mittels des Schemakonfigurators von MFP können Sie Ihre Aufgaben für die Geräte und Maschinen an der grafischen Oberfläche zusammenstellen. Nutzen Sie das Kontextmenü der rechten Maustaste, um Unteraufgaben zu verteilen. Mittels der von Ihnen gewählten Symbolik in den Icons wird es ein Kinderspiel für den jeweiligen Anwender, die Aufgabenbereiche korrekt zuzuordnen.
Verwalten Sie Ihre angefertigten Aufgabenformulierungen und –einstellungen mittels PC, damit sie

Teil 1: Die Aufgaben für das Gerät

Zusammenstellung der Aufgabe

Sie starten ganz einfach, indem Sie auf der linken Seite der grafischen Oberfläche den Hauptknoten benennen, evtl. mit “Messauftrag”. Direkt darunter können Sie jetzt beispielsweise das Messobjekt aufführen. Dazu klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Hauptknoten und verleihen ihm mittels des Kontextmenüs einen Unterknoten. Bei Bedarf lassen sich hier schon mehrere Unterknoten einrichten, deren Benennung Sie sich danach überlegen können.
Sollten Sie feststellen, dass Sie vorerst zu viele Unterknoten eingerichtet haben, ist das kein Problem. Sie lassen sich jederzeit löschen.
Nachdem Sie nun Ihr Messobjekt (hier ein PKW) aufgelistet haben, können Sie ihm eine bestimmte Prüfumgebung zuordnen. Wir haben die Streckeneingabe gewählt. Dieses Beispiel lässt sich natürlich ebenso auf die Anwendung mit einem Roboter übertragen. Hier kann der Hauptknoten Dachmontage heißen, das Messobjekt eine Landmaschine sein und die Prüfumgebung aus einem Belastungstest bestehen, den der Montage–Roboter nach der Montage ausführt.


Teil 2: Die Parametrierung der Aufgabenbestandteile

Im Anschluss an das Einrichten der Aufgabe oder wärenddessen lassen sich genauere Eigenschaften für die Bestandteile in der Mitte der grafischen Oberfläche eingeben. Dazu wählen Sie einen Knoten⁄Unterknoten durch Anklicken mit der linken Maustaste aus und sehen sich die bereits durch uns vorbereiteten Eingabefelder an.

Einstellen der Eigenschaften

Im Beispiel wird der Eintrag CAN_Botschaft mit Bestimmungen zu Schnittstellen, einer ID und Anderem versehen. Denkbar sind hier auch Einstellungen zur Bestimmung der Arbeitspositionen für den oben bereits erwähnten Montage–Roboter. (Wo befindet sich das Montageobjekt, wo soll es montiert werden etc.)

Teil 3: Die Aufgabenübertragung auf die Geräte

Übertragung der Aufgabe

Haben Sie die jeweilige Aufgabe nun ausreichend formuliert und mit genügend Einstellungen versehen, die die Aufgabe spezifizieren oder beschreiben, übertragen Sie sie in das Gerät oder die Maschine. Arbeiten Sie mit einem Messgerät oder einer Sondermaschine von MFP, wird die Aufgabe auf Ihre Bestätigung hin ausgeführt.
Haben Sie mehrere Geräte oder Maschinen zur Auswahl und können diese von der Software gelesen werden*, wählen Sie auf der rechten Seite der grafischen Oberfläche das anzusprechende aus. Vor der Umsetzung im Gerät⁄in der Maschine kann die Simulation ausgeführt werden, deren Ergebnis zeigt, welche Teile der Aufgabe ohne Weiteres ausgeführt werden können (Darstellung in Grün) und welche nicht (Darstellung in Rot).


*) Bei Fragen und Anmerkungen wenden Sie sich bitte an Dr. Matthias Patzke unter 05031 13790.

 

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